Socourt

Historical portrait :

The main street of Socourt should correspond to a Roman Road going to Metz. Throughout history, Socourt has also been called Sehoncourt or Solcurie. Socourt’s history is closely related to the village of Gripport’s. Prior to 1756, those two communes shared the same place of worship and the same City Hall. When both villages built their own churches, the Hermitage was deserted.

 

A legend tells that a hermit then lived in the ruins, and assassinated the travelers who would step on the rope he had connected to a bell. He is said to have made 60 to 200 victims. Before the construction of the Canal, Socourt was often flooded by the Moselle River that frequently spilled over its banks. In 1623 especially, the fields endured key and tragic damages.

Monuments / Heritage:

The site of Viacelle, situated on the township line between Socourt and Gripport. There stood the Church, a graveyard, the Hermitage and a fountain that was said to have remedial virtues for head and eye aches.

 

The ruins of the Castel of Beaucamp (15th century) that belonged to the Count of Vaudemont, situated on a remarkable panoramic viewpoint.

 

The Traditional Music Festival: taking place in Socourt every September. 2012 was the year of its 20th anniversary.

 

3.5 hectares of planted ponds: fishermen from Eastern France, Belgium, Luxemburg or Germany come here for fishing competitions or just as a hobby. Canadian and American soldiers based in Germany have also come those last seasons.


Geschichtlicher Überblick:

In der Antike ist die Region von gallischen Stämmen besiedelt. Als Gallien von den Römen besiegt wurde, gründete sie die Stadt Balneum, und verstanden es, die 11 Quellen in Bäder einzurichten.

 

Im 6. Jahrhundert, kam der irische Mönch Colomban in die Region, um die christliche Lehre zu verbreiten. Er ist heute der Schutzheilige der Stadt.

Vom 15. Bis zum 17. Jahrhundert erlitt Bains-les-Bains mehrere Katastrophen: einen Brand im Jahre 1498, eine Überschwemmung im Jahre 1571 und ein Erdbeben im Jahre 1682.

 

In der Mitte des 18. Jahrhunderts brachte der Herzog Leopold die Stadt zu einem neuen Aufblühen. Er ließ neue Straßen einrichten und baute die Therme wieder auf. Die Bevölkerung stieg und die Stadt wurde zum Treffpunkt die Noblesse von Lothringen. Während dieser Neugestaltungen fand man den Beweis der römischen Präsenz: 600 Bronzemedaillen mit den Figuren der Kaiser von August bis zu Domitian.

Die Therme wurde während der Französischen Revolution (1789) wieder vernachlässigt, aber 1844 gab General Baron Vilatte den Bädern wieder neue Berühmtheit.

 

Im Jahre 1928 spezialisierten sich die Thermalbäder auf die Behandlung von Herzkrankheiten. 

Sehenswürdigkeiten:

Socourt hieß ehemals Sehoncourt oder Solcurie.

 

Socourts Hauptstraße soll zu dem Abschnitt einer alten Römerstraße gehören.

 

Die Geschichte von Socourt steht der Geschichte von Gripport nahe. Diese zwei Kommunen haben nämlich bis 1756 dieselbe Kultstätte und dasselbe Rathaus gemeinsam benutzt.

 

Als beide Dörfer ihre eigene Kirche aufbauten, wurde der Ort verlassen. Eine Legende erzählt, dass ein Einsiedler dann die Ruinen bewohnte. Er brachte die Reisende um, die auf einen Strang traten, den er mit einer Glocke verbunden hatte. Sein Treiben soll zwischen 60 und 200 Opfer gefordert haben.

 

Vor dem Bau des Kanals wurde Socourt oft von der Mosel überflutet, der häufig über die Ufer trat. 1693 haben die Ackerländer besonders großen Schaden erlitten.