Xertigny

Historical portrait :

During the Roman Empire, the land of Xertigny was occupied by a roman camp: Certiniacum, named after the Roman Certinus, from which the name of Xertigny would later come. Vestiges of underground passages and of antique sculptures prove it.

 

Around 730, a nun named Walburge, passing through Xertigny, created a fountain that has never finished flowing. According to the legend, she also worked her distaff and let her ball fall down the hill, stopping right at the place where the Church of Xertigny now stands. Saint Walburge is Xertigny’s patron saint.

 

Between 1633 and 1641, in the midst of the Thirty Years War, Charles 4th, Duke of Lorraine, is fighting against the King of France, Louis 13th. The Swedish and the Hungarian are France’s allies. They would spread terror by plundering and torturing the people of Xertigny.

 

Xertigny would join the Kingdom of France in 1766.

 

A Researcher named Pasteur would work in the Brewery’s laboratory and discover a new process that would increase beer preservation: the pasteurization. The beer of Lorraine would then become the best in Europe and be exported all around the world.

Monuments / Heritage:

The Brewery and the Castel of Xertigny: It is said that the owner, Victor Simon Champion, found a part of the Templar Treasure under the rock named “Cents Ecus”, which would explain the success of his business.

 

The Viaduc de Granges, built in 1861, would be partially destroyed and rebuilt several times during the conflicts. A tragic accident, on May 27, 1982, would cost the life of 2 train conductors. Two trains violently collided: The first locomotive crashed down 35 meters below, the second stayed in balance above the void.

 

The Church of Sainte-Walburge


Geschichtlicher Überblick:

Während des römischen Reiches war Xertigny ein Römerlager, das Certiniacum genannt war, nach einem römischen unbekannten, namens Certinus. Aus diesem Namen ergab sich "Xertigny“: Rückstände von unterirdischen Galerien und von antiken Statuen beweisen es.

 

Die Legende berichtet: Im Jahre 730 hat die Nonne Walburga in Xertigny gerastet. Durch ihre Gegenwart entstand ein nie versiegender Brunnquell. Da sie mit der Spinnarbeit beschäftigt war, entgleitet ihr der Wollknäuel und rollt den Hügel hinunter. Dort wo er endlich anhält wurde dann die Kirche erbaut, die heute noch steht. Darum ist die Heilige-Walburga zu Xertignys Schutzpatronin ernannt worden.

 

Zwischen 1633 und 1641 kämpft Karl der 4., Herzog von Lothringen, gegen den französischen König, Ludwig der 13.: dies war die schwere Zeit des dreißigjährigen Krieges. Die Schweden und die Ungaren waren die Alliierte von Frankreich. Sie verbreiten Angst und Schrecken in Xertigny, bei dem foltern und ausplündern der Bevölkerung.

 

1766 kommt Xertigny unter französischer Herrschaft.

 

Der berühmte Forscher, Louis Pasteur, hat in dem Labor der damaligen Bierbrauerei gearbeitet und hat einen neuen Prozess entwickelt, der die Haltbarkeit des Biers verbessern wird: die "Pasteurisierung“. Damals wurde also das Bier von Lothringen zum Besten in Europa und wurde in die ganze Welt exportiert.

Sehenswürdigkeiten:

Die alte Bierbrauerei und das Schloss „Château des Brasseurs“: Nach der Legende hat der damalige Besitzer, Victor Simon Champion, einen Teil des Schatzes der Templer, unter einem Fels gefunden: der Fels von „Cents Ecus“ (Fels der hundert Goldstücke). Man sagt, dass dies zum Erfolg seines Geschäftes führte.

 

Die Talbrücke von Granges: Beginn der Bauarbeiten, im Jahre 1861. Während der verschiedenen Kriege wurde sie mehrmals beschädigt und wiederaufgebaut. Ein tragischer Unfall ereignete sich am 27. Mai 1982 und hat das Leben zweier Lokführer gekostet. Zwei Züge sind heftig miteinander kollidiert. Eine der Lokomotiven fiel 35 Meter in das Tal hinunter, während die andere über der Tiefe hängen blieb.

 

Die Kirche von Sainte-Walburga